Ihre Berührungen wurden leidenschaftlicher. Dass sie einander vermissten war deutlich. Aber ihr Beisammensein war immer intensiv. Zuweilen zu sehr. Es brannte ein Feuer der Leidenschaft in ihren Lenden, eine Anziehungskraft die stärker war als das, was sie bisher kannten. Beide wussten nicht wie sie mit diesem groben Verlangen umgehen sollten. Mit dieser ungehobelten wilden Energie, die drohte sie völlig zu verschlingen. Er nahm sie fester in seine Arme und presste sein Becken gegen ihres. Wie elektrisierend wenn sie das gleiche tat. Sie spürten die Funken der Begierde.

Mit einer gekonnten Bewegung drehte er sie leicht zur Seite, griff mit seinem rechten Arm unter ihren Po und hob sie an. Wie ein frisch vermähltes Paar vor der Schwelle standen sie nun da und schauten einander tief in die Augen. Er liebte das männliche Gefühl sie voll und ganz tragen zu können und sie ließ sich gern von ihm heben. In seinen Armen spürte sie eine hingebungsvolle Zuneigung, etwas das sie als echte Nestwärme wahrnahm. Langsam wanderte er mit ihr in Richtung des Zimmers mit Bett. Zärtlich küssend trug er seine Angebetete vorsichtig zur Liebeswiese und legte sie behutsam ab.

"Für unsere Reise muss ich dich noch etwas vorbereiten, in Ordnung?" Willig ließ sie es mit sich geschehen und so passierte etwas, dass er sich lange erhofft und dennoch nicht zu träumen gewagt hatte. Sie gab sich ihm widerspruchslos hin. So wie in jener leidenschaftlichen Nacht als er ihr erst seine Fantasien ins Ohr flüsterte und sie anschließend hemmungslos nahm. Seine Hand umfasste ihren Hals und presste unnachgiebig dem Atem aus ihr heraus. Mit großer Inbrunst lehnte sie ihr ganzes Gewicht dagegen und überließ sich seiner Macht. Voll und ganz ergeben hob sie sanft ihr Becken und empfing die harten Stöße seiner Männlichkeit. Ihr leicht heiser und ächzend klingendes Stöhnen ließ ihn zusammen mit ihren gemeinsamen Bewegungen vollkommen davonschweben. Die Wollust hatte sie fest in ihren Besitz genommen.

Mit Seidenschals band er sie am Bett fest und erinnerte sich dabei an einen leidenschaftlichen Moment der Vergangenheit, in dem sie es sich gewünscht hatte. Damals war er noch nicht bereit dazu. Jetzt schon. Voller Zärtlichkeit liebkoste er ihren Hals um dann Arme und Beine zu fixieren. Dabei zog er den Strang an den Armen straff, ließ den Beinen aber etwas mehr Spielraum. Sie sollte ihr Becken noch bewegen, aber ihre Beine nicht mehr schließen können. Auch wenn sie es noch so stark versuchte, sie sollte ihre Knie nicht zueinander bekommen, sich aber vor Lust oder Schmerz hin und her winden können.